Lucera (quelle: Visual Puglia )
Von drei Hügeln herab überblickt Lucera die apulische Talebene, ‘Tavoliere’. Zahlreiche historische Ereignisse fanden in Lucera statt. Hier kämpften Pyrrhus und Hannibal gegen die Römer, hier bekämpften sich Caesar und Pompeius. Laut Historikern geht die Entstehung der Stadt auf die Jungsteinzeit und die Bronzezeit, auf das griechische, daunische, samnitische und römische Zeitalter zurück. Unter den Römern erlebte Lucera eine Blütezeit. Sie wurde eine Kolonie nach lateinischem Recht mit weit reichender Selbstständigkeit und großen Privilegien. Sitz des “Catapano” unter der Herrschaft der Normannen. Aber die größte Glanzzeit erlebte Lucera unter Friedrich II, der zwischen 1222 und 1223 60 Tausend Sarazenen aus Sizilien hierher umsiedelte. Diese gründeten ein muselmanisches Zentrum mit Moscheen und Harem, das später von den Anjous 1266 zerstört wurde. Unter der neuen Herrschaft wurde Lucera zur Haupstadt der Capitanata und der Contado del Molise, und blieb es auch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Wie alle alten im Krieg wichtigen Städte war Lucera von festen Mauern umgeben. Die im Mauerwerk eingelassenen Tore besaßen robuste Fallgitter, die in den zahlreichen Kriegen zerstört und immer wieder erneuert wurden. Die letzten Überreste dieser Fallgitter wurden 1855 von der Stadtverwaltung entfernt. Von der von den Anjous erbauten Mauer ist heute nur die PORTA TROIA erhalten; die PORTA FOGGIA hingegen stammt aus dem 18. Jahrhundert.
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Das Gebiet der Daunia und des Gargano weist eine große Vielfalt an Landschaften auf: die sanften Hügel des Tals des Flusses Fortore, des daunischen Subapennins und des Tals des Flusses Ofanto, den Nationalpark des Gargano, die Hochebene des Tavoliere delle Puglie und der unberührte Tremiti-Archipel. Im Tafelland mit seinen unendlichen Kornfeldern, auf denen das Auge ruht, ohne bis zum Horizont irgendeine Erhebung wahrzunehmen, liegt Foggia, das sich wie San Severo und Cerignola der Landwirtschaft widmet. Das grünste Gebiet Apuliens, der Nationalpark des Gargano, zeichnet sich durch seine Vegetation aus, die von Wäldern bis zur mediterranen Macchia reicht. Die fünf Inseln des Tremiti-Archipels gelten als wahres Naturparadies. Die Wassertiefen, die Grotten und die von Wellen und Wind bewirkten Erosionen sind von unwiderstehlichem Reiz für Taucher und für alle, die das Meer lieben.
Der Tremiti-Archipel liegt nördlich des Nationalparks des Gargano. Zwei der Inseln sind bereits seit dem Altertum bewohnt, und die großartige natürliche Szenerie, in die sie sich einfügen, wird durch die zahlreichen Geschichten und Legenden bereichert, die seit Jahrhunderten überliefert werden und von der starken Bindung zwischen den Inselbewohnern, dem Meer und der Natur erzählen
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Der Nationalpark des Gargano erstreckt sich über das ganze gleichnamige Vorgebirge und umfasst auch den Tremiti-Archipel. Zahlreich und in einigen Fällen ganz selten, wenn nicht sogar einmalig, sind die geschützten Lebensräume des Parks. Das Waldgebiet der Foresta Umbra ist das letzte übrig gebliebene Beispiel einer Landschaft, die in der Vorgeschichte einen Großteil des Mittelmeerbeckens kennzeichnete
Das Gebiet der Daunia, der antiken Capitanata, umfasst den Vorappenin, die Hochebene Tavoliere delle Puglie und den Gargano. Ihr Landschaftsbild ist äußerst vielfältig und reicht vom Grün der Naturparks und der Wälder des Binnenlands über das Gelb der Kornfelder des Tafellands bis zum Blau des Meeres, das einen wunderbaren Kontrast zu den weißen Felsklippen der Küste bildet
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.