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Gargano, Inseln und Daunia

Santa Maria Maggiore di Siponto (quelle:  Visual Puglia )

Die Kirche erhebt sich in zirka 3 km Entfernung von Manfredonia und ist ein wunderbares Beispiel der Romanik in Apulien, mit islamischen und armenischen Einflüssen.
Das Gebäude, das sich aus zwei übereinander liegenden Kirchen zusammensetzt, hat eine quadratische Grundfläche von zirka 18 m Seitenlänge. Die obere Kirche stellt die eigentliche Basilika dar.
Sie entstand in der ersten Hälfte des XI Jahrhunderts auf römischen Fundamenten und wurde im XIII Jahrhundert völlig verändert. Dabei wurde unter anderem die originale Ausrichtung geändert; in der Folge wurden Restaurierungsarbeiten (die letzten im Jahr 1975), Verzierungen und Verschönerungen durchgeführt.
Die Fassade hat ein typisch apulisches, mit Details geschmücktes Portal (Ende des 13. Jahrhunderts), mit einem vorspringenden Baldachin, der auf zwei zoomorphe Elemente gelegt ist, die von zwei, auf Löwen stehenden Säulen gestützt werden. Auf jeder Seite sind zwei Blindbögen auf Säulen mit einer rautenförmigen Verzierung zu sehen, die sich auch auf der rechten Seite der Kirche wiederholt, von einer halbkreisförmigen Aspis unterbrochen, geteilt von drei Blindbögen auf Sackpfeilern.
Das Innere (ebenfalls 1975 renoviert) hat einen quadratischen Grundriss; der zentrale Platz wird von vier durch Lanzettbögen getrennten Pfeilern begrenzt, auf welchen die Kuppel mit Flachbogen errichtet ist, begrenzt durch eine Laterne mit acht Zwerggalerien. Rundherum führt ein vierseitiger Wandelgang, in dem auf drei Seiten die einfache Dekoration der Blindbögen erhalten ist, analog zu den Entwürfen armenischer Kirchen Kleinasiens. Die Tafel des Hochaltars besteht aus einem wunderbaren, frühchristlichen Sarkophag; darüber befindet sich eine Kopie der Madonna mit Kind der Kathedrale von Manfredonia.
Über eine Außentreppe, der linken Seite der Kirche entlang, gelangt man hinunter in die Unterkirche, die gleich groß ist wie die Oberkirche. Sie wird durch vier mächtige Säulen geteilt, entsprechend den Säulen der Kuppel und von 16 kleinen Säulen, zum Teil antik, mit romanischen Kapitellen. Links von der Kirche brachten Ausgrabungen die Überreste einer frühchristlichen dreischiffigen Basilika zum Vorschein, mit einer halbreisförmigen Apsis und einem Mosaikboden.

(fortsetzen...)

Entdecken Sie das Land

Das Gebiet der Daunia und des Gargano weist eine große Vielfalt an Landschaften auf: die sanften Hügel des Tals des Flusses Fortore, des daunischen Subapennins und des Tals des Flusses Ofanto, den Nationalpark des Gargano, die Hochebene des Tavoliere delle Puglie und der unberührte Tremiti-Archipel.
Im Tafelland mit seinen unendlichen Kornfeldern, auf denen das Auge ruht, ohne bis zum Horizont irgendeine Erhebung wahrzunehmen, liegt Foggia, das sich wie San Severo und Cerignola der Landwirtschaft widmet.
Das grünste Gebiet Apuliens, der Nationalpark des Gargano, zeichnet sich durch seine Vegetation aus, die von Wäldern bis zur mediterranen Macchia reicht.
Die fünf Inseln des Tremiti-Archipels gelten als wahres Naturparadies. Die Wassertiefen, die Grotten und die von Wellen und Wind bewirkten Erosionen sind von unwiderstehlichem Reiz für Taucher und für alle, die das Meer lieben.

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Inseln

Inseln Der Tremiti-Archipel liegt nördlich des Nationalparks des Gargano. Zwei der Inseln sind bereits seit dem Altertum bewohnt, und die großartige natürliche Szenerie, in die sie sich einfügen, wird durch die zahlreichen Geschichten und Legenden bereichert, die seit Jahrhunderten überliefert werden und von der starken Bindung zwischen den Inselbewohnern, dem Meer und der Natur erzählen

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Gargano

Gargano Der Nationalpark des Gargano erstreckt sich über das ganze gleichnamige Vorgebirge und umfasst auch den Tremiti-Archipel. Zahlreich und in einigen Fällen ganz selten, wenn nicht sogar einmalig, sind die geschützten Lebensräume des Parks. Das Waldgebiet der Foresta Umbra ist das letzte übrig gebliebene Beispiel einer Landschaft, die in der Vorgeschichte einen Großteil des Mittelmeerbeckens kennzeichnete

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Daunia

Daunia Das Gebiet der Daunia, der antiken Capitanata, umfasst den Vorappenin, die Hochebene Tavoliere delle Puglie und den Gargano. Ihr Landschaftsbild ist äußerst vielfältig und reicht vom Grün der Naturparks und der Wälder des Binnenlands über das Gelb der Kornfelder des Tafellands bis zum Blau des Meeres, das einen wunderbaren Kontrast zu den weißen Felsklippen der Küste bildet

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