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Die Trulli und Das Itriatal

Putignano (quelle:  Visual Puglia )

Putignano erstreckt sich auf drei Hügeln auf 375 Metern Seehöhe und ist 18 Kilometer vom Meer entfernt. Die Stadt geht auf die Peuzetier zurück und gehörte seit dem Mittelalter zu den vom Papst beherrschten Gebieten. Der ursprünglich elliptisch angelegte Ort war einst von Stadtmauern umgeben. Die Einwohner waren dem Papst besonders ergeben, und so verweigerten sie Friedrich II, der auf seiner Rückkehr von einer Jagd durch die Stadt reiten wollte, den Durchlaß. Und dies obwohl der Kaiser den Bewohnern von Putignano ein Kastell hatte bauen lassen. Aufgrund dieser schweren Beleidigung befahl der Kaiser den Abriß des Kastells.

Im Laufe der Jahrhunderte erwies sich die Stadt als besonders arbeitsam vor allem in der Landwirtschaft, bei der Herstellung und dem Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten eben und in einem qualitativ hochwertigen Handwerk. Die ersten Industrieanlagen gehen auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück und wurden stetig ausgebaut, bis in unsere Tage herauf, da sie bei der Herstellung von Hochzeitskleidern Weltruhm erreicht hat. Zwischen den Jahren 1086 und 1358 war die Stadt Lehen der Benediktiner von Monopoli, dann gehörte sie in den Jahren von 1358 bis 1806 den Rittern von Rhodos und den Malteserrittern. Am 26. Juli 2000 wurde der Kleinplanet zwischen Mars und Jupiter mit der Nummer 7665 auf Initiative des Direktors des Observatoriums von Colleverde di Guidonia (Rom), der ihn 1994 entdeckt hatte, nach seiner Heimatstadt Putignano genannt.

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Entdecken Sie das Land

In der Provinz Brindisi erzählen Steine und Bauten von den Ursprüngen dieses Landes. Via Appia und Via Traiana, die beiden antiken Straßen, die die apulische Stadt mit Rom verbanden, prägten den Verlauf der modernen Straßen, die ihren Trassen folgen. In dieser Stadt, in der Vergil starb, sind die Überreste von zwei Säulen aus dem 2. Jh. zu finden, die das Ende der Via Appia anzeigten.
Die Spuren der Normannen, Staufer und Anjous überwiegen auch in den Gebieten im Binnenland der Provinz sowie im ehemaligen Land der Messapier und sind in den Burgen von Mesagne, Oria und Ceglie Messàpica ganz offenkundig. In dieser Gegend besticht neben den städtischen Anlagen die von der Natur geformte Landschaft mit ihren Grotten, die die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte mit ihrer geduldigen Erosionsarbeit gruben. Zeugnisse der Felskultur der Basilianermönche sind in der Umgebung von Ostuni zu finden. Die Sichtungstürme an der Küste nördlich von Brindisi berichten uns dagegen von den Überfällen der Piraten und der Sarazenen, während im selben Küstenabschnitt die Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Egnazia zu besichtigen ist.

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Die Trulli und das Itriatal

Die Trulli und das Itriatal Das Itriatal zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus. Hier dominieren die Olivenbäume, die auf dem Land der „Masserie" genannten Gehöfte, kleinen Festungen aus Stein, angebaut werden. Die Küsten zeichnen sich durch lange Sandstrände, Dünen und Naturschutzgebiete aus. Man findet zahlreiche Spuren der antiken messapischen Kultur wie Felsdörfer und Burgen, und der Anblick der Trulli, im Trockenmauerverfahren gebauter runder Steinhäuser, bleibt unvergesslich

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Land der Messapier

Land der Messapier Das stolze und besonders redliche Volk der Messapier baute zwischen dem 9. und 7. Jh. v.Chr. zahlreiche Ortschaften, die mit gigantischen Mauern befestigt wurden. Oria mit seiner charakteristischen Burg und die Ortschaft Mesagne bewahren Zeugnisse, die es ermöglichen, die Geschichte, Sitten und Gebräuche dieses Volks zu rekonstruieren

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Küste von Brindisi

Küste von Brindisi An der Küste im Raum Brindisi sind Städtchen mit mittelalterlichem Ortskern verstreut, die auf saubere Strände und ein kristallklares Meer blicken: Brindisi mit seiner imposanten Burg, die aus dem Meer aufragt, das von seinem Wachturm Torre Guaceto beherrschte Carovigno und Ostuni, die weiße Perle des Mittelmeers, das von Olivenhainen und einem herrlichen Strand umgeben einen unvergesslichen antiken Ortskern bewahrt

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