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Die Trulli und Das Itriatal

Ostuni (quelle:  Visual Puglia )

Ostuni, auch “weiße Stadt” genannt, ist ein wichtiges Kulturzentrum des Salento und liegt acht Kilometer von der Adriaküste im südlichen Murgia-Gebiet. Die Messapier gründeten die Ansiedlung im IV.-III. Jh. v.Ch. Die am Ende des zweiten Punischen Krieges zerstörte Stadt wurde von den Römern wieder aufgebaut und erlebte unter ihrer Obermacht eine blühende Zeit. Nach dem Untergang des Römischen Reichs erlebte Ostuni über lange Zeit nacheinander die Oberherrschaften der Ostgoten, Langobarden, Normannen, Staufer, Anjous und Aragoner, denen es jedoch nicht gelang, die Stadt der Feudalgewalt zu unterwerfen. Nach 1800 erweiterte Ostuni ihr Territorium durch den Anschluss der auch heute zu ihr gehörenden Gebiete an das mittelalterliche Dorf.
Kürzliche archäologische Auffindungen zeugen davon, dass es schon in der Altsteinzeit menschliche Niederlassungen im Gebiet von Ostuni gab. Besonderes Interesse erweckte das Auffinden der gut erhaltenen irdischen Reste einer in einer großen Vertiefung liegenden gebärenden Frau mit einer Kopfbedeckung aus vielen kleinen Muscheln.

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Entdecken Sie das Land

In der Provinz Brindisi erzählen Steine und Bauten von den Ursprüngen dieses Landes. Via Appia und Via Traiana, die beiden antiken Straßen, die die apulische Stadt mit Rom verbanden, prägten den Verlauf der modernen Straßen, die ihren Trassen folgen. In dieser Stadt, in der Vergil starb, sind die Überreste von zwei Säulen aus dem 2. Jh. zu finden, die das Ende der Via Appia anzeigten.
Die Spuren der Normannen, Staufer und Anjous überwiegen auch in den Gebieten im Binnenland der Provinz sowie im ehemaligen Land der Messapier und sind in den Burgen von Mesagne, Oria und Ceglie Messàpica ganz offenkundig. In dieser Gegend besticht neben den städtischen Anlagen die von der Natur geformte Landschaft mit ihren Grotten, die die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte mit ihrer geduldigen Erosionsarbeit gruben. Zeugnisse der Felskultur der Basilianermönche sind in der Umgebung von Ostuni zu finden. Die Sichtungstürme an der Küste nördlich von Brindisi berichten uns dagegen von den Überfällen der Piraten und der Sarazenen, während im selben Küstenabschnitt die Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Egnazia zu besichtigen ist.

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Die Trulli und das Itriatal

Die Trulli und das Itriatal Das Itriatal zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus. Hier dominieren die Olivenbäume, die auf dem Land der „Masserie" genannten Gehöfte, kleinen Festungen aus Stein, angebaut werden. Die Küsten zeichnen sich durch lange Sandstrände, Dünen und Naturschutzgebiete aus. Man findet zahlreiche Spuren der antiken messapischen Kultur wie Felsdörfer und Burgen, und der Anblick der Trulli, im Trockenmauerverfahren gebauter runder Steinhäuser, bleibt unvergesslich

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Land der Messapier

Land der Messapier Das stolze und besonders redliche Volk der Messapier baute zwischen dem 9. und 7. Jh. v.Chr. zahlreiche Ortschaften, die mit gigantischen Mauern befestigt wurden. Oria mit seiner charakteristischen Burg und die Ortschaft Mesagne bewahren Zeugnisse, die es ermöglichen, die Geschichte, Sitten und Gebräuche dieses Volks zu rekonstruieren

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Küste von Brindisi

Küste von Brindisi An der Küste im Raum Brindisi sind Städtchen mit mittelalterlichem Ortskern verstreut, die auf saubere Strände und ein kristallklares Meer blicken: Brindisi mit seiner imposanten Burg, die aus dem Meer aufragt, das von seinem Wachturm Torre Guaceto beherrschte Carovigno und Ostuni, die weiße Perle des Mittelmeers, das von Olivenhainen und einem herrlichen Strand umgeben einen unvergesslichen antiken Ortskern bewahrt

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