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Die Trulli und Das Itriatal

Mesagne (quelle:  Visual Puglia )

Mesagne liegt im Hinterland der Provinz Brindisi. Der Name bedeutet “Stadt in der Mitte”, wegen der Position auf halber Strecke zwischen Brindisi und Oria, an der Via Appia. Das Städtchen wurde von den Messapiern im V. Jh. v.Ch. mit dem Namen Metania gegründet und wurde dann von den Römen in Mesania umbenannt. Viel später befestigten die Normannen das Städtchen und bauten eine Verteidigungsburg, die Mesania jedoch nicht retten konnte vor der Zerstörung durch die Sarazenen im Auftrag des Staufers Manfredi, der damals mit den Anjous alliiert war und das Städtchen wegen seiner Papsttreue bestrafen wollte. 1256, zwei Jahre nach der Zerstörung, beauftragte der selbe Manfredi den Wiederaufbau von Mesagne und der Burg und die Verstärkung der Verteidigungsmauer. Der Feudalismus war in Mesagni nicht besonders streng, vor allem vor der Abschaffung, die von Giuseppe Bonaparte und Murat verordnet wurde, als der geschätzte Politiker und Literat Vincenzo Imperiali über die Stadt regierte. Unter Bonaparte wurde die Stadt zur Bezirkshauptstadt und in den Jahren der Renaissance war sie der Sitz eines Gesellschaftskreises der Giovine Italia und der Tätigkeiten einer Karbonaro-Gruppe.

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Entdecken Sie das Land

In der Provinz Brindisi erzählen Steine und Bauten von den Ursprüngen dieses Landes. Via Appia und Via Traiana, die beiden antiken Straßen, die die apulische Stadt mit Rom verbanden, prägten den Verlauf der modernen Straßen, die ihren Trassen folgen. In dieser Stadt, in der Vergil starb, sind die Überreste von zwei Säulen aus dem 2. Jh. zu finden, die das Ende der Via Appia anzeigten.
Die Spuren der Normannen, Staufer und Anjous überwiegen auch in den Gebieten im Binnenland der Provinz sowie im ehemaligen Land der Messapier und sind in den Burgen von Mesagne, Oria und Ceglie Messàpica ganz offenkundig. In dieser Gegend besticht neben den städtischen Anlagen die von der Natur geformte Landschaft mit ihren Grotten, die die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte mit ihrer geduldigen Erosionsarbeit gruben. Zeugnisse der Felskultur der Basilianermönche sind in der Umgebung von Ostuni zu finden. Die Sichtungstürme an der Küste nördlich von Brindisi berichten uns dagegen von den Überfällen der Piraten und der Sarazenen, während im selben Küstenabschnitt die Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Egnazia zu besichtigen ist.

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Die Trulli und das Itriatal

Die Trulli und das Itriatal Das Itriatal zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus. Hier dominieren die Olivenbäume, die auf dem Land der „Masserie" genannten Gehöfte, kleinen Festungen aus Stein, angebaut werden. Die Küsten zeichnen sich durch lange Sandstrände, Dünen und Naturschutzgebiete aus. Man findet zahlreiche Spuren der antiken messapischen Kultur wie Felsdörfer und Burgen, und der Anblick der Trulli, im Trockenmauerverfahren gebauter runder Steinhäuser, bleibt unvergesslich

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Land der Messapier

Land der Messapier Das stolze und besonders redliche Volk der Messapier baute zwischen dem 9. und 7. Jh. v.Chr. zahlreiche Ortschaften, die mit gigantischen Mauern befestigt wurden. Oria mit seiner charakteristischen Burg und die Ortschaft Mesagne bewahren Zeugnisse, die es ermöglichen, die Geschichte, Sitten und Gebräuche dieses Volks zu rekonstruieren

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Küste von Brindisi An der Küste im Raum Brindisi sind Städtchen mit mittelalterlichem Ortskern verstreut, die auf saubere Strände und ein kristallklares Meer blicken: Brindisi mit seiner imposanten Burg, die aus dem Meer aufragt, das von seinem Wachturm Torre Guaceto beherrschte Carovigno und Ostuni, die weiße Perle des Mittelmeers, das von Olivenhainen und einem herrlichen Strand umgeben einen unvergesslichen antiken Ortskern bewahrt

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