Parco archeologico di Egnazia (quelle: Visual Puglia )
Der Archäologiepark besteht aus zahlreichen Funden aus der antiken Stadt Gnathia, die eine bevorzugte Stellung über dem Meer und auf der antiken Verbindungsachse zwischen Bari und Brindisi einnahm. Die Stadtmauern gehen wahrscheinlich auf die messapische Ära zurück und zog sich in einem Halbkreis landeinwärts um die Stadt herum, während die Verlängerung an der Küste zu einem späteren Zeitpunkt dazukam. Außerhalb der Mauern lag die sogenannte „westliche“ Nekropolis aus messapischer Epoche, in der über die Jahrhunderte hinaus Beisetzungen mit verschiedenen Riten stattfanden. Innerhalb der Mauern wurden einige vorromanische Gräber gefunden. Unter den in der Nekropolis gefundenen Grabbeigaben sind die bemalten Gefäße berühmt und international als “ceramica di Egnazia” – Keramik aus Egnazia - bekannt. Zu den Füßen der Akropolis befindet sich ein Portikus-System, das wahrscheinlich einmal um einen großen, unregelmäßig angelegten Platz (Agorà) und das Monumentalzentrum der Stadt herum lag, die nach der römischen Epoche entstanden sind: die Basilika, das Heiligtum der östlichen Gottheiten, das sogenannte Amphitheater, das Forum; während Wohngebäude und dazugehörige Werkstätten auf der anderen Seite der Via Traiana, der Hauptarterie der Stadt, lagen. Das Museum befindet sich außerhalb der Mauern.
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In der Provinz Brindisi erzählen Steine und Bauten von den Ursprüngen dieses Landes. Via Appia und Via Traiana, die beiden antiken Straßen, die die apulische Stadt mit Rom verbanden, prägten den Verlauf der modernen Straßen, die ihren Trassen folgen. In dieser Stadt, in der Vergil starb, sind die Überreste von zwei Säulen aus dem 2. Jh. zu finden, die das Ende der Via Appia anzeigten. Die Spuren der Normannen, Staufer und Anjous überwiegen auch in den Gebieten im Binnenland der Provinz sowie im ehemaligen Land der Messapier und sind in den Burgen von Mesagne, Oria und Ceglie Messàpica ganz offenkundig. In dieser Gegend besticht neben den städtischen Anlagen die von der Natur geformte Landschaft mit ihren Grotten, die die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte mit ihrer geduldigen Erosionsarbeit gruben. Zeugnisse der Felskultur der Basilianermönche sind in der Umgebung von Ostuni zu finden. Die Sichtungstürme an der Küste nördlich von Brindisi berichten uns dagegen von den Überfällen der Piraten und der Sarazenen, während im selben Küstenabschnitt die Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Egnazia zu besichtigen ist.
Das Itriatal zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus. Hier dominieren die Olivenbäume, die auf dem Land der „Masserie" genannten Gehöfte, kleinen Festungen aus Stein, angebaut werden. Die Küsten zeichnen sich durch lange Sandstrände, Dünen und Naturschutzgebiete aus. Man findet zahlreiche Spuren der antiken messapischen Kultur wie Felsdörfer und Burgen, und der Anblick der Trulli, im Trockenmauerverfahren gebauter runder Steinhäuser, bleibt unvergesslich
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Das stolze und besonders redliche Volk der Messapier baute zwischen dem 9. und 7. Jh. v.Chr. zahlreiche Ortschaften, die mit gigantischen Mauern befestigt wurden. Oria mit seiner charakteristischen Burg und die Ortschaft Mesagne bewahren Zeugnisse, die es ermöglichen, die Geschichte, Sitten und Gebräuche dieses Volks zu rekonstruieren
An der Küste im Raum Brindisi sind Städtchen mit mittelalterlichem Ortskern verstreut, die auf saubere Strände und ein kristallklares Meer blicken: Brindisi mit seiner imposanten Burg, die aus dem Meer aufragt, das von seinem Wachturm Torre Guaceto beherrschte Carovigno und Ostuni, die weiße Perle des Mittelmeers, das von Olivenhainen und einem herrlichen Strand umgeben einen unvergesslichen antiken Ortskern bewahrt
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.