Chiesa di Santa Maria del Casale (quelle: Visual Puglia )
Bereits in der Antike kam Brindisi dank der Via Traiana eine bedeutende Rolle im apulischen Straßensystem zu, als wichtiger Knotenpunkt für den Handel und die Wallfahrt zwischen Rom und dem Orient. Die prächtige Kirche Santa Maria del Casale, ein Ort der Berührung mit dem Orient, ist ein interessantes Gotteshaus, das zwischen 1300 und 1310 errichtet wurde. Dieses bemerkenswerte Beispiel für die Architektur im Übergang vom Romanischen zum Gotischen wurde am Ort einer antiken Kapelle errichtet, in der sich eine Ikone der Madonna mit dem Jesuskind befand, die äußerste Anbetung empfing. Es wird angenommen, dass die heutige Kirche, die während der Zeit der Anjou errichtet wurde, von Filippo dem Prinzen von Taranto errichtet wurde. Spuren von der Existenz des Gebäudes sind in den Büchern über einen wichtigen Prozess gegen die Tempelritter zu finden, die hier aufbewahrt werden.
Der Eingang ist mit einer hängenden Vorhalle geschmückt und der Innenraum ist einschiffig. Hier sind byzantinische Fresken erhalten geblieben, darunter einige sehenswerte Fresken wie die Ankündigung, der Kreuzbaum, die Jungfrau mit dem Jesuskind und Heiligen, die Nativität, Christus auf dem Thron, Szenen aus der Passion und das Jüngste Gericht. Im Innenraum befindet sich ferner eine Marmorsäule mit einem Kreuz aus dem 9. Jahrhundert.
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In der Provinz Brindisi erzählen Steine und Bauten von den Ursprüngen dieses Landes. Via Appia und Via Traiana, die beiden antiken Straßen, die die apulische Stadt mit Rom verbanden, prägten den Verlauf der modernen Straßen, die ihren Trassen folgen. In dieser Stadt, in der Vergil starb, sind die Überreste von zwei Säulen aus dem 2. Jh. zu finden, die das Ende der Via Appia anzeigten. Die Spuren der Normannen, Staufer und Anjous überwiegen auch in den Gebieten im Binnenland der Provinz sowie im ehemaligen Land der Messapier und sind in den Burgen von Mesagne, Oria und Ceglie Messàpica ganz offenkundig. In dieser Gegend besticht neben den städtischen Anlagen die von der Natur geformte Landschaft mit ihren Grotten, die die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte mit ihrer geduldigen Erosionsarbeit gruben. Zeugnisse der Felskultur der Basilianermönche sind in der Umgebung von Ostuni zu finden. Die Sichtungstürme an der Küste nördlich von Brindisi berichten uns dagegen von den Überfällen der Piraten und der Sarazenen, während im selben Küstenabschnitt die Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Egnazia zu besichtigen ist.
Das Itriatal zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus. Hier dominieren die Olivenbäume, die auf dem Land der „Masserie" genannten Gehöfte, kleinen Festungen aus Stein, angebaut werden. Die Küsten zeichnen sich durch lange Sandstrände, Dünen und Naturschutzgebiete aus. Man findet zahlreiche Spuren der antiken messapischen Kultur wie Felsdörfer und Burgen, und der Anblick der Trulli, im Trockenmauerverfahren gebauter runder Steinhäuser, bleibt unvergesslich
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Das stolze und besonders redliche Volk der Messapier baute zwischen dem 9. und 7. Jh. v.Chr. zahlreiche Ortschaften, die mit gigantischen Mauern befestigt wurden. Oria mit seiner charakteristischen Burg und die Ortschaft Mesagne bewahren Zeugnisse, die es ermöglichen, die Geschichte, Sitten und Gebräuche dieses Volks zu rekonstruieren
An der Küste im Raum Brindisi sind Städtchen mit mittelalterlichem Ortskern verstreut, die auf saubere Strände und ein kristallklares Meer blicken: Brindisi mit seiner imposanten Burg, die aus dem Meer aufragt, das von seinem Wachturm Torre Guaceto beherrschte Carovigno und Ostuni, die weiße Perle des Mittelmeers, das von Olivenhainen und einem herrlichen Strand umgeben einen unvergesslichen antiken Ortskern bewahrt
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.