Ostuni (quelle: Visual Puglia )
Ostuni, der letzte Zipfel der südlichen Murgia in der Provinz Brindisi, genannt die "weiße Stadt ", präsentiert sich den Reisenden wie ein weißer Fleck auf dem Gipfel eines Hügels mit ganz steilen Wänden. Ostuni beherrscht ein dicht mit jahrhundertealten Olivenbäumen bestandenes Gebiet, das sich bis zum Meer erstreckt. Innerhalb seiner Stadtmauer ist ein mittelalterlicher Ort völlig erhalten, der sich durch ein Labyrinth enger Sträßchen, Treppen, Strebebögen, kleiner Plätze und Balkone auszeichnet, alles komplett mit Kalk weiß gestrichen, daher der Name “Weiße Stadt”. Die Küste von Ostuni stellt heute eines der bedeutendsten Ziele des Badetourismus Apuliens dar und hier gibt es viele Badeorte wie il Pilone, Rosamarina, Monticelli, Diana Marina, Villanova, Gorgognolo, Costa Merlata, Santa Lucia, Torre Pozzella und Lamaforca. Die Küste von Ostuni erstreckt sich über ca. 20 km, auf denen sich lange Strände, mit mediterraner Macchia bedeckte Dünen im Regionalnaturschutzgebiet, kleine, sandige Buchten und Felsküsten abwechseln. Dank dessen kann man zwischen dem Strand von Rosamarina, mit feinem Sand und wenigen Felsen und der Klippe von Lamaforca wählen, die aus einer Unmenge kleiner Strände besteht, die nur zu Fuß erreichbar sind. Ein Teil des Strands von Rosamarina ist den Surfern vorbehalten, die hier von den Wellen angezogen sind, die 3,5 Meter Höhe erreichen. Entlang der Küste gibt es viele ausgerüstete Strukturen, um auch andere Wassersportarten wie Segeln, Kanufahren, Tauchen und Unterwasserfischen zu treiben.
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In der Provinz Brindisi erzählen Steine und Bauten von den Ursprüngen dieses Landes. Via Appia und Via Traiana, die beiden antiken Straßen, die die apulische Stadt mit Rom verbanden, prägten den Verlauf der modernen Straßen, die ihren Trassen folgen. In dieser Stadt, in der Vergil starb, sind die Überreste von zwei Säulen aus dem 2. Jh. zu finden, die das Ende der Via Appia anzeigten. Die Spuren der Normannen, Staufer und Anjous überwiegen auch in den Gebieten im Binnenland der Provinz sowie im ehemaligen Land der Messapier und sind in den Burgen von Mesagne, Oria und Ceglie Messàpica ganz offenkundig. In dieser Gegend besticht neben den städtischen Anlagen die von der Natur geformte Landschaft mit ihren Grotten, die die Flüsse im Laufe der Jahrhunderte mit ihrer geduldigen Erosionsarbeit gruben. Zeugnisse der Felskultur der Basilianermönche sind in der Umgebung von Ostuni zu finden. Die Sichtungstürme an der Küste nördlich von Brindisi berichten uns dagegen von den Überfällen der Piraten und der Sarazenen, während im selben Küstenabschnitt die Ausgrabungsstätte der antiken römischen Stadt Egnazia zu besichtigen ist.
Das Itriatal zeichnet sich durch eine üppige Vegetation aus. Hier dominieren die Olivenbäume, die auf dem Land der „Masserie" genannten Gehöfte, kleinen Festungen aus Stein, angebaut werden. Die Küsten zeichnen sich durch lange Sandstrände, Dünen und Naturschutzgebiete aus. Man findet zahlreiche Spuren der antiken messapischen Kultur wie Felsdörfer und Burgen, und der Anblick der Trulli, im Trockenmauerverfahren gebauter runder Steinhäuser, bleibt unvergesslich
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Das stolze und besonders redliche Volk der Messapier baute zwischen dem 9. und 7. Jh. v.Chr. zahlreiche Ortschaften, die mit gigantischen Mauern befestigt wurden. Oria mit seiner charakteristischen Burg und die Ortschaft Mesagne bewahren Zeugnisse, die es ermöglichen, die Geschichte, Sitten und Gebräuche dieses Volks zu rekonstruieren
An der Küste im Raum Brindisi sind Städtchen mit mittelalterlichem Ortskern verstreut, die auf saubere Strände und ein kristallklares Meer blicken: Brindisi mit seiner imposanten Burg, die aus dem Meer aufragt, das von seinem Wachturm Torre Guaceto beherrschte Carovigno und Ostuni, die weiße Perle des Mittelmeers, das von Olivenhainen und einem herrlichen Strand umgeben einen unvergesslichen antiken Ortskern bewahrt
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.