Palagianello (quelle: Visual Puglia )
Palagianello ist die kleinste Gemeinde des Westabhangs der Provinz von Tarent, in der Nähe von Mottola, Palagiano und Castellaneta. Palagianello ist historisch mit der Felskultur verbunden: Das jetzige Zentrum des Dorfes erhebt sich tatsächlich ganz in der Nähe der gleichnamigen Schlucht, die über viele Jahrhunderte eine natürliche Verteidigung darstellte, auf deren Abhängen sich im Mittelalter ein komplexes und gegliedertes Felsendorf entwickelte, das heute am alten Teil des Dorfs verankert zu sehen ist. Die Siedlung entwickelte sich hauptsächlich am Ostwall der Schlucht, unmittelbar unter der Burg, mit deren Erbauung im XVI Jahrhundert durch die Familie der Domini Roberto begonnen wurde. Über einige Pfade und Treppen kann man, zumindest teilweise, das Felsendorf durchqueren, das aus unzähligen, auf mehreren Ebenen gegrabenen Grotten besteht. Auf dem Ackerland Palagianellos befinden sich Bauernhöfe, die Zeugnis der feudalen Vergangenheit geben. Das historische Zentrum, mit der Schlucht und den Felssiedlungen, ist durch das antike Renaissancegehöft und durch die Reihenhäuser charakterisiert, zu denen man über das Tor mit der Uhr Zugang erhält, an das die Kirche von S. Pietro und die Burg anschließen, die auf das XVI Jahrhundert zurückgehen.
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In der Felskultur und in der griechischen Kultur sind die ältesten Wurzeln von Tarent und seiner Provinz auszumachen. Zwei Kulturen, die sich in diesem Teil Apuliens auf erstaunliche Art entwickelten, und zwar dank der Beschaffenheit des Gebiets, das einst wasserreich und sehr fruchtbar gewesen sein muss, da es das Interesse der griechischen Bauern erweckte, die im Jahre 706 v.Chr. hierher kamen und Tarent gründeten. Das Vorhandensein von heute unterirdischen Wasserläufen wird auch durch die zahlreichen Grotten und Einbuchtungen belegt, die durch die Erosion entstanden sind und zum geeigneten Ambiente für die Entwicklung der Felskultur wurde, einer Erscheinung, die überall in der Region zu finden ist, im Raum Tarent jedoch erstaunliche Formen erreichte. Heute weist die Provinz ein raueres Erscheinungsbild im Binnenland und sandige Wassertiefen und ein kristallklares Meer im Golf von Tarent auf. Von den antiken Kulturen bleibt der Zauber wundervoller Szenerien, die noch heute sichtbar sind und sich in das Schauspiel der Natur einfügen.
In der Kalkhochebene im Raum Tarent können tiefe, von ehemaligen Wasserläufen gegrabene Schluchten und zahlreiche Grotten karstigen Ursprungs, in denen bereits in prähistorischer Zeit eine solide Felskultur entstand, besichtigt werden. Diese Höhlen dienten oft Schäfern und Bauern als Zufluchtsort und wurden im Mittelalter von den Basilianermönchen als Wohnstätte und Gebetsort gewählt. Spuren und Zeugnisse von Felssiedlungen, unterirdischen Dörfern und mit Fresken bemalten Wänden sind in der Umgebung von Mottola und Massafra zu bewundern
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Im Binnenland der Provinz Tarent, dessen Landschaften vom Grün der Olivenhaine und der Weinberge beherrscht werden, sind zahlreiche kleine Städtchen wie Manduria oder Grottaglie verstreut, deren uralte Geschichte auf die Zeit der messapischen Kultur zurückgeht und deren Gebiete sehr interessante archäologische und Naturparks einschließen
Die ionische Küste zeichnet sich durch breite Strände und klares Wasser aus, das sanft in die Meerestiefen übergeht. An der Küste liegen Städte wie Tarent, „Stadt der zwei Meere" genannt, und Pulsano, das für Touristen besonders reizvoll ist und dessen einheimische Küche sehr beliebt ist
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.