Maruggio (quelle: Visual Puglia )
Es liegt zwischen dem Gebiet von Manduria und dem ionischen Meer, zwischen den Trulli, Olivenhainen, Weingärten und dem kristallklaren Meer. Maruggio wurde wahrscheinlich im Jahr 963 folgend auf die Zerstörung der alten Gehöfte von Olivaro, Castigno, San Nicolò und Civitecchia durch die Sarazenen gegründet. Allerdings behauptet die Mehrheit der Geschichtsschreiber, dass Maruggio folgend auf die Schenkung ihres Lehensgutes von Seiten der Witwe de Pandis im Jahr 1317 an den Johanniterorden, zum Besitz der Malteserritter wurde. Im Jahr 1637 wurde das Dorf von islamischen Armeen geplündert. Das von Karl V realisierte Verteidigungssystem mit den zahlreichen Küstentürmen und jenes des Komtur, die sich in der Errichtung der Stadtmauern des Dorfes, die von weiten Gräben umgeben waren, verschwendet hatten, nützten zu nichts. Die Trulli im Ackerland von Maruggio sind heute nach den Siedlungen im Itria-Tal die Hauptbesiedlungen in der südlichen Zone der Länder des Ackerlandes von Manduria, Maruggio und Torricella. Der Tourismus konzentriert sich hauptsächlich während der Sommermonate auf den Badeort Campomarino in der Fraktion von Maruggio, wo ein kristallklares Meer strahlend weiße Strände umschmeichelt.
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In der Felskultur und in der griechischen Kultur sind die ältesten Wurzeln von Tarent und seiner Provinz auszumachen. Zwei Kulturen, die sich in diesem Teil Apuliens auf erstaunliche Art entwickelten, und zwar dank der Beschaffenheit des Gebiets, das einst wasserreich und sehr fruchtbar gewesen sein muss, da es das Interesse der griechischen Bauern erweckte, die im Jahre 706 v.Chr. hierher kamen und Tarent gründeten. Das Vorhandensein von heute unterirdischen Wasserläufen wird auch durch die zahlreichen Grotten und Einbuchtungen belegt, die durch die Erosion entstanden sind und zum geeigneten Ambiente für die Entwicklung der Felskultur wurde, einer Erscheinung, die überall in der Region zu finden ist, im Raum Tarent jedoch erstaunliche Formen erreichte. Heute weist die Provinz ein raueres Erscheinungsbild im Binnenland und sandige Wassertiefen und ein kristallklares Meer im Golf von Tarent auf. Von den antiken Kulturen bleibt der Zauber wundervoller Szenerien, die noch heute sichtbar sind und sich in das Schauspiel der Natur einfügen.
In der Kalkhochebene im Raum Tarent können tiefe, von ehemaligen Wasserläufen gegrabene Schluchten und zahlreiche Grotten karstigen Ursprungs, in denen bereits in prähistorischer Zeit eine solide Felskultur entstand, besichtigt werden. Diese Höhlen dienten oft Schäfern und Bauern als Zufluchtsort und wurden im Mittelalter von den Basilianermönchen als Wohnstätte und Gebetsort gewählt. Spuren und Zeugnisse von Felssiedlungen, unterirdischen Dörfern und mit Fresken bemalten Wänden sind in der Umgebung von Mottola und Massafra zu bewundern
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Im Binnenland der Provinz Tarent, dessen Landschaften vom Grün der Olivenhaine und der Weinberge beherrscht werden, sind zahlreiche kleine Städtchen wie Manduria oder Grottaglie verstreut, deren uralte Geschichte auf die Zeit der messapischen Kultur zurückgeht und deren Gebiete sehr interessante archäologische und Naturparks einschließen
Die ionische Küste zeichnet sich durch breite Strände und klares Wasser aus, das sanft in die Meerestiefen übergeht. An der Küste liegen Städte wie Tarent, „Stadt der zwei Meere" genannt, und Pulsano, das für Touristen besonders reizvoll ist und dessen einheimische Küche sehr beliebt ist
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.