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Ionische Küste und Murgia Tarantina

Laterza (quelle:  Visual Puglia )

Unter den rings um den Golf von Tarent fächerartig verstreuten Schluchten ist die von Laterza die spektakulärste. Sie ist einer der größten Canyons Europas und erstreckt sich über eine Länge von 12 km, wobei sie an einigen Stellen eine Breite von 500 Metern erreicht. Zwischen von der Erosion zerfressenen Felswänden und glatten, weißlichen Kalkwänden können die Schönheit der Pflanzen- und Tierwelt, aber auch die Spuren vergangener Kulturen, die diese Grotten als Wohnstätten wählten, bewundert werden.
Laterza blickt auf uralte Ursprünge zurück; in den Sechzigerjahren durchgeführte Ausgrabungen brachten bei Candile Funde aus dem Jahr 2000 v.Chr. zutage. Es liegt an der Via Appia, die Tarent mit Rom verband, und an einigen Stellen ist die berühmte römische Straße, von der die Überreste geblieben sind, noch heute sichtbar. Zahlreiche Funde aus der Zeit der Magna Graecia (Großgriechenland), aus römischer Zeit und aus dem Mittelalter bezeugen, dass Laterza seit längst vergangenen Zeiten ein bedeutendes Zentrum der Keramikkunst war. Vom Mittelalter an entwickelte die Stadt die Herstellung der berühmten glänzenden weißen Majolika. Die von den örtlichen Meistern verwendeten Formen, Dekorationen und Farben sind ganz besondere und zeichnen sich in der landesweiten Keramikproduktion aus.

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Entdecken Sie das Land

In der Felskultur und in der griechischen Kultur sind die ältesten Wurzeln von Tarent und seiner Provinz auszumachen. Zwei Kulturen, die sich in diesem Teil Apuliens auf erstaunliche Art entwickelten, und zwar dank der Beschaffenheit des Gebiets, das einst wasserreich und sehr fruchtbar gewesen sein muss, da es das Interesse der griechischen Bauern erweckte, die im Jahre 706 v.Chr. hierher kamen und Tarent gründeten. Das Vorhandensein von heute unterirdischen Wasserläufen wird auch durch die zahlreichen Grotten und Einbuchtungen belegt, die durch die Erosion entstanden sind und zum geeigneten Ambiente für die Entwicklung der Felskultur wurde, einer Erscheinung, die überall in der Region zu finden ist, im Raum Tarent jedoch erstaunliche Formen erreichte. Heute weist die Provinz ein raueres Erscheinungsbild im Binnenland und sandige Wassertiefen und ein kristallklares Meer im Golf von Tarent auf. Von den antiken Kulturen bleibt der Zauber wundervoller Szenerien, die noch heute sichtbar sind und sich in das Schauspiel der Natur einfügen.

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Felssiedlungen

Felssiedlungen (Ginosa) In der Kalkhochebene im Raum Tarent können tiefe, von ehemaligen Wasserläufen gegrabene Schluchten und zahlreiche Grotten karstigen Ursprungs, in denen bereits in prähistorischer Zeit eine solide Felskultur entstand, besichtigt werden. Diese Höhlen dienten oft Schäfern und Bauern als Zufluchtsort und wurden im Mittelalter von den Basilianermönchen als Wohnstätte und Gebetsort gewählt. Spuren und Zeugnisse von Felssiedlungen, unterirdischen Dörfern und mit Fresken bemalten Wänden sind in der Umgebung von Mottola und Massafra zu bewundern

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Binnenland des Raums Tarent

Binnenland des Raums Tarent Im Binnenland der Provinz Tarent, dessen Landschaften vom Grün der Olivenhaine und der Weinberge beherrscht werden, sind zahlreiche kleine Städtchen wie Manduria oder Grottaglie verstreut, deren uralte Geschichte auf die Zeit der messapischen Kultur zurückgeht und deren Gebiete sehr interessante archäologische und Naturparks einschließen

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Ionische Küste

Ionische Küste Die ionische Küste zeichnet sich durch breite Strände und klares Wasser aus, das sanft in die Meerestiefen übergeht. An der Küste liegen Städte wie Tarent, „Stadt der zwei Meere" genannt, und Pulsano, das für Touristen besonders reizvoll ist und dessen einheimische Küche sehr beliebt ist

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