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Ionische Küste und Murgia Tarantina

Ginosa (quelle:  Visual Puglia )

Der etwa 240 Meter ü.d.M. liegende Ort umfasst ein weites und verschiedenartiges Gebiet, das von fruchtbaren Ebenen über die Hügel bis zur Murgia reicht, und ist über 3 km von einer wilden Schlucht umgeben, die einst zur Verteidigung der ganzen Gegend diente. Ginosa ist das von Plinius erwähnte Genusia, eine Stadt mit weit zurückgehender Geschichte. Sein Vorort Casale war eine in die Tuffgrotten gegrabene ländliche Siedlung. Es war griechische und später römische Kolonie. Im Mittelalter erlebte es trotz seiner von den Normannen erbauten Burg Einfälle der Barbaren und ging in die Gewalt vieler Lehnsherren über. Der neue Ortskern geht auf das 16. Jh. zurück, was die Mutterkirche würdig bezeugt. An den Wänden des Tals sind zahlreiche Grotten mit Felskirchen zu finden, deren Wände bemerkenswerte Dekorationen aufweisen und ein deutliches Zeichen der im Laufe der Jahrhunderte erfolgten anthropogenen Schichtung darstellen.
Die ausgedehnten Trockenlegungen nach dem Zweiten Weltkrieg verliehen der Landwirtschaft eine große Bedeutung für die ionische Wirtschaft und erleichterten im Verein mit der Aufforstung in den Fünfzigerjahren die Ansiedlung touristischer Einrichtungen. Der dem Qualitätstourismus verschriebene Ortsteil Marina di Ginosa bietet heute ein herrliches Meer und zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten.

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Entdecken Sie das Land

In der Felskultur und in der griechischen Kultur sind die ältesten Wurzeln von Tarent und seiner Provinz auszumachen. Zwei Kulturen, die sich in diesem Teil Apuliens auf erstaunliche Art entwickelten, und zwar dank der Beschaffenheit des Gebiets, das einst wasserreich und sehr fruchtbar gewesen sein muss, da es das Interesse der griechischen Bauern erweckte, die im Jahre 706 v.Chr. hierher kamen und Tarent gründeten. Das Vorhandensein von heute unterirdischen Wasserläufen wird auch durch die zahlreichen Grotten und Einbuchtungen belegt, die durch die Erosion entstanden sind und zum geeigneten Ambiente für die Entwicklung der Felskultur wurde, einer Erscheinung, die überall in der Region zu finden ist, im Raum Tarent jedoch erstaunliche Formen erreichte. Heute weist die Provinz ein raueres Erscheinungsbild im Binnenland und sandige Wassertiefen und ein kristallklares Meer im Golf von Tarent auf. Von den antiken Kulturen bleibt der Zauber wundervoller Szenerien, die noch heute sichtbar sind und sich in das Schauspiel der Natur einfügen.

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Felssiedlungen

Felssiedlungen (Ginosa) In der Kalkhochebene im Raum Tarent können tiefe, von ehemaligen Wasserläufen gegrabene Schluchten und zahlreiche Grotten karstigen Ursprungs, in denen bereits in prähistorischer Zeit eine solide Felskultur entstand, besichtigt werden. Diese Höhlen dienten oft Schäfern und Bauern als Zufluchtsort und wurden im Mittelalter von den Basilianermönchen als Wohnstätte und Gebetsort gewählt. Spuren und Zeugnisse von Felssiedlungen, unterirdischen Dörfern und mit Fresken bemalten Wänden sind in der Umgebung von Mottola und Massafra zu bewundern

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Binnenland des Raums Tarent

Binnenland des Raums Tarent Im Binnenland der Provinz Tarent, dessen Landschaften vom Grün der Olivenhaine und der Weinberge beherrscht werden, sind zahlreiche kleine Städtchen wie Manduria oder Grottaglie verstreut, deren uralte Geschichte auf die Zeit der messapischen Kultur zurückgeht und deren Gebiete sehr interessante archäologische und Naturparks einschließen

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Ionische Küste

Ionische Küste Die ionische Küste zeichnet sich durch breite Strände und klares Wasser aus, das sanft in die Meerestiefen übergeht. An der Küste liegen Städte wie Tarent, „Stadt der zwei Meere" genannt, und Pulsano, das für Touristen besonders reizvoll ist und dessen einheimische Küche sehr beliebt ist

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