Faggiano (quelle: Visual Puglia )
Faggiano, ein landwirtschaftliches Zentrum in der Nähe der Serra dei San Crispieri gelegen, erhält seinen Namen von einem Buchenwald (Faggio), der scheinbar früher einmal das Gebiet umgeben hat, obgleich eine andere Interpretation erzählt, dass der Name wegen der beachtlichen lokalen gastronomischen Traditionen vom alten lateinischen Wort „fagus” abstammt. Die umliegenden Wälder laden noch heute dazu ein, sich in ihrer naturalistischen Vielfalt zu verlieren – hier trifft man nicht selten auf Fauna-Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Ausgedehnt und zahlreich sind die Bewirtschaftungen des Ackerlandes für die optimale Herstellung von Wein, Öl, Getreide und Feigen. Im XIII Jahrhundert war es ein armer und spärlich besiedelter Weiler, der im XV Jahrhundert zu einem blühenden und wichtigen Zentrum der Albania Salentina wurde. Im Laufe der Zeit wurde es zum Lehensgut adeliger Familien des Gebietes, von den Dynastien der Muscettola bis hin zu den Piscicell, um schlussendlich im neapolitanischen Zeitalter eine selbstständige Gemeinde zu werden.
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In der Felskultur und in der griechischen Kultur sind die ältesten Wurzeln von Tarent und seiner Provinz auszumachen. Zwei Kulturen, die sich in diesem Teil Apuliens auf erstaunliche Art entwickelten, und zwar dank der Beschaffenheit des Gebiets, das einst wasserreich und sehr fruchtbar gewesen sein muss, da es das Interesse der griechischen Bauern erweckte, die im Jahre 706 v.Chr. hierher kamen und Tarent gründeten. Das Vorhandensein von heute unterirdischen Wasserläufen wird auch durch die zahlreichen Grotten und Einbuchtungen belegt, die durch die Erosion entstanden sind und zum geeigneten Ambiente für die Entwicklung der Felskultur wurde, einer Erscheinung, die überall in der Region zu finden ist, im Raum Tarent jedoch erstaunliche Formen erreichte. Heute weist die Provinz ein raueres Erscheinungsbild im Binnenland und sandige Wassertiefen und ein kristallklares Meer im Golf von Tarent auf. Von den antiken Kulturen bleibt der Zauber wundervoller Szenerien, die noch heute sichtbar sind und sich in das Schauspiel der Natur einfügen.
In der Kalkhochebene im Raum Tarent können tiefe, von ehemaligen Wasserläufen gegrabene Schluchten und zahlreiche Grotten karstigen Ursprungs, in denen bereits in prähistorischer Zeit eine solide Felskultur entstand, besichtigt werden. Diese Höhlen dienten oft Schäfern und Bauern als Zufluchtsort und wurden im Mittelalter von den Basilianermönchen als Wohnstätte und Gebetsort gewählt. Spuren und Zeugnisse von Felssiedlungen, unterirdischen Dörfern und mit Fresken bemalten Wänden sind in der Umgebung von Mottola und Massafra zu bewundern
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Im Binnenland der Provinz Tarent, dessen Landschaften vom Grün der Olivenhaine und der Weinberge beherrscht werden, sind zahlreiche kleine Städtchen wie Manduria oder Grottaglie verstreut, deren uralte Geschichte auf die Zeit der messapischen Kultur zurückgeht und deren Gebiete sehr interessante archäologische und Naturparks einschließen
Die ionische Küste zeichnet sich durch breite Strände und klares Wasser aus, das sanft in die Meerestiefen übergeht. An der Küste liegen Städte wie Tarent, „Stadt der zwei Meere" genannt, und Pulsano, das für Touristen besonders reizvoll ist und dessen einheimische Küche sehr beliebt ist
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.