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Ionische Küste und Murgia Tarantina

Carosino (quelle:  Visual Puglia )

Carosino liegt nur 15 km von Tarent entfernt im Herzen der östlichen Teils der Murge tarantine (eine Kalkhochebene), in einer Talebene zwischen den Gemeinden San Giorgio Ionico, Monteparano, Monteiasi und Grottaglie. Sein Name stammt von „Caro Seno“, d.h. der Madonna teurer Ort. In der Zeit der Magna Graecia (Großgriechenland) war es ein bedeutendes Handelszentrum der Achse Tarent-Griechenland. Während des griechisch-gotischen Kriegs geriet es in Verfall und zersplitterte in Gehöfte und Grottenhäuser; Ackerbau und Viehzucht blieben daher die einzigen Produktionstätigkeiten. Im 15. Jahrhundert wurde Carosino von den albanischen Truppen Skanderbergs besetzt und zerstört. Der Weiler blieb fast ein halbes Jahrhundert lang ein unproduktives Gebiet, Lehen von Adelsfamilien der Gegend.
Im Jahre 1806 ging das Herzogtum Carosino nach der Abschaffung des Lehnswesens im Königreich von Neapel in den Besitz der Familie Berio-Marulli über, und schließlich wurde Carosino durch Volksabstimmung Kommune des Königreichs Italien. Das Gemeindegebiet zählt heute diverse Masserie (Gehöfte), zum großen Teil alte Bauernhäuser oder Überreste von Ortschaften.

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Entdecken Sie das Land

In der Felskultur und in der griechischen Kultur sind die ältesten Wurzeln von Tarent und seiner Provinz auszumachen. Zwei Kulturen, die sich in diesem Teil Apuliens auf erstaunliche Art entwickelten, und zwar dank der Beschaffenheit des Gebiets, das einst wasserreich und sehr fruchtbar gewesen sein muss, da es das Interesse der griechischen Bauern erweckte, die im Jahre 706 v.Chr. hierher kamen und Tarent gründeten. Das Vorhandensein von heute unterirdischen Wasserläufen wird auch durch die zahlreichen Grotten und Einbuchtungen belegt, die durch die Erosion entstanden sind und zum geeigneten Ambiente für die Entwicklung der Felskultur wurde, einer Erscheinung, die überall in der Region zu finden ist, im Raum Tarent jedoch erstaunliche Formen erreichte. Heute weist die Provinz ein raueres Erscheinungsbild im Binnenland und sandige Wassertiefen und ein kristallklares Meer im Golf von Tarent auf. Von den antiken Kulturen bleibt der Zauber wundervoller Szenerien, die noch heute sichtbar sind und sich in das Schauspiel der Natur einfügen.

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Felssiedlungen

Felssiedlungen (Ginosa) In der Kalkhochebene im Raum Tarent können tiefe, von ehemaligen Wasserläufen gegrabene Schluchten und zahlreiche Grotten karstigen Ursprungs, in denen bereits in prähistorischer Zeit eine solide Felskultur entstand, besichtigt werden. Diese Höhlen dienten oft Schäfern und Bauern als Zufluchtsort und wurden im Mittelalter von den Basilianermönchen als Wohnstätte und Gebetsort gewählt. Spuren und Zeugnisse von Felssiedlungen, unterirdischen Dörfern und mit Fresken bemalten Wänden sind in der Umgebung von Mottola und Massafra zu bewundern

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Binnenland des Raums Tarent

Binnenland des Raums Tarent Im Binnenland der Provinz Tarent, dessen Landschaften vom Grün der Olivenhaine und der Weinberge beherrscht werden, sind zahlreiche kleine Städtchen wie Manduria oder Grottaglie verstreut, deren uralte Geschichte auf die Zeit der messapischen Kultur zurückgeht und deren Gebiete sehr interessante archäologische und Naturparks einschließen

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Ionische Küste

Ionische Küste Die ionische Küste zeichnet sich durch breite Strände und klares Wasser aus, das sanft in die Meerestiefen übergeht. An der Küste liegen Städte wie Tarent, „Stadt der zwei Meere" genannt, und Pulsano, das für Touristen besonders reizvoll ist und dessen einheimische Küche sehr beliebt ist

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