Corato (quelle: Visual Puglia )
Corato erhebt sich in 232 Meter Seehöhe in einem Gebiet am Fuß von Hügeln im innersten Teil der nordwestlichen Murge (Kalkhochebene), das Parco dell’Alta Murgia genannt wird. Einige Quellen sprechen bereits im 7.- 8. Jahrhundert n.Chr. von einem Bauerndorf. Viele Historiker jedoch datieren die Gründung der ersten Siedlung auf die Zeit der Punischen Kriege (201 v.Chr.). Dem Römer Caius Oratus wurde dieses Gebiet zugesprochen. Der Vor- und Nachname dieses Patriziers wurden verkürzt und so entstanden die Bezeichnungen Coratus, Coratum und Curati. Erst unter Friedrich II bekam die Stadt ihren heutigen Namen Corato. Im Jahr 1250 besiegte Charles D’Anjou Corrado von Staufen. Trotzdem blieb Corato den Staufern treu, was ihr den von ihm geprägten Beinamen ’cor sine labe doli’ (Herz ohne den Makel des Verrats). Dieses Zitat steht auch auf dem Stadtwappen. Die Stadt besaß vier von den Langobarden errichtete Wehrtürme und wurde so zur befestigten Stadt. Unter dem Reich von Peter dem Normannen wurden weitere fünfundzwanzig Wachttürme erbaut. Im Jahr 1409 setzten sich Staufer und Anjous für die Entwicklung des städtischen Handels ein und förderten vor allem die landwirtschaftliche Produktion. So sind auch heute noch Mandeln und Oliven aus Corato weltberühmt. Nach dem Umsturz der Feudalherrschaft verbesserten sich die Lebensumstände zur Zeit der Regierung von Joachim Murat, aber erst mit der Einheit Italiens begann der wahre gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufschwung.
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Mit dem Begriff “Puglia Imperiale” bezeichnet man ein Gebiet das sich zwischen den Provinzen von Foggia und Bari befindet und die Gemeinden Andria, Barletta, Bisceglie, Canosa di Puglia, Corato, Margherita di Savoia, Minervino Murge, San Ferdinando di Puglia, Spinazzola, Trani und Trinitapoli einbezieht. Mit dem Projekt “Puglia imperiale” möchte man gerade die Geschichte dieser elf Gemeinden fördern die sich um das Castel del Monte – Schloss reihen. Das majestätische Schloss wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und ist ein Ausdruck der kreativen Begabung vom Kaiser Friedrich II der hier sehr lange gelebt hat. Ob man der mehr als 40 km langen Küste entlang reist oder das Gebiet quer durch die Hochebene der Murge auf 600 Mt. u.M. bis zum adriatischen Meer besichtigt, ständig hat man den Eindruck durch die Geschichte dieses Landes zu reisen, auf der Entdeckung seiner vielen Zeugnisse, Kathedralen, Schlösser und wunderschöner Landschaften.
Auf den Spuren von Friedrich II zwischen Schlössern und reizvollen mittelalterlichen Dörfern. Die Geschichte dieses Landes geht jedoch auf viel ältere Zeiten zurück. Die riesigen unterirdischen Grabstätten von Trinitapoli und San Ferdinando, oder die Dolmen von Bisceglie und Corato sind Zeichen von archaischen Kulturen während Canosa, caput regionis in der Kaiserzeit, vom Prunk einer vergangenen jedoch geschichtlich wichtigen Zeit berichtet
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Die Zivilisation dieses Gebietes hat sich entlang des einzigen Flusses entwickelt. Die ersten Spuren lassen sich auf die Bronzezeit zurückverfolgen auf die dann griechische, lateinische und romanische Siedlungen folgten. Überall spürt man die Anwesenheit von Friedrich II auch wenn sich der nationale Stolz in Barletta erst im XVI Jahrhundert festigte, anlässlich der berühmten „disfida" als die französischen Ritter besiegt wurden
Barletta, Trani, Bisceglie waren wichtige Anlegeplätze auf der Reise ins heilige Land und hier befinden sich auch noch die alten Wachtürme zum Schutz einer reichen und arbeitsamen Küste. Die Küste von Puglia Imperiale ist mehr als 40 km lang und ist auch ein sehr interessantes Feuchtgebiet für Zehntausende von Zugvögel die gerade hier, in der Nähe der berühmten Salzwerke von Margherita di Savoia, überwintern
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.