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Puglia Imperiale

Andria (quelle:  Visual Puglia )

Andria liegt zehn Kilometer vom Meer entfernt. Laut einiger Historiker wurde es von Diomedes gegründet, der die Grenzen festlegte und es Andros nannte. Nach Meinung anderer hingegen geht seine Gründung auf die Evangelisierung des Heiligen Andreas und des Heiligen Peter in diesem Gebiet zurück. Jedenfalls stimmen alle darin überein, daß der Fall des Weströmischen Reiches der städtischen Entwicklung neue Impulse gegeben hat. Seit 1064 versammelte Peter I Normanne alle Bewohner und errichtete eine mit Stadtmauern und 12 Wachttürmen befestigte „civitas“. Anfang des 13. Jahrhunderts gerät Andria unter die Herrschaft der Ghibelliner, die Getreuen Kaiser Friedrichs II von Hohenstaufen. In den Jahren 1350 und 1370 wurde die Stadt zweimal belagert: die erste Belagerung verlief wegen der deutschen Söldner besonders zerstörerisch.
1487 kam die Stadt unter die Herrschaft der Aragoner und erlebte eine Zeit voller Schlachten und Kämpfe. Danach begann die lange Regentschfat der Familie Carafa. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Andria zur Königsstadt, und im Jahr 1806 kam sie unter die Regentschaft von Giuseppe Bonaparte und in weiterer Folge von Joachim Murat. Die Stadt hob sich auch durch ihre Teilnahme am Feldzug von Garibaldi hervor, da sie zirka hundert Mann zum Zug der Tausend entsandte.

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Entdecken Sie das Land

Mit dem Begriff “Puglia Imperiale” bezeichnet man ein Gebiet das sich zwischen den Provinzen von Foggia und Bari befindet und die Gemeinden Andria, Barletta, Bisceglie, Canosa di Puglia, Corato, Margherita di Savoia, Minervino Murge, San Ferdinando di Puglia, Spinazzola, Trani und Trinitapoli einbezieht. Mit dem Projekt “Puglia imperiale” möchte man gerade die Geschichte dieser elf Gemeinden fördern die sich um das Castel del Monte – Schloss reihen. Das majestätische Schloss wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und ist ein Ausdruck der kreativen Begabung vom Kaiser Friedrich II der hier sehr lange gelebt hat.
Ob man der mehr als 40 km langen Küste entlang reist oder das Gebiet quer durch die Hochebene der Murge auf 600 Mt. u.M. bis zum adriatischen Meer besichtigt, ständig hat man den Eindruck durch die Geschichte dieses Landes zu reisen, auf der Entdeckung seiner vielen Zeugnisse, Kathedralen, Schlösser und wunderschöner Landschaften.

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Die kaiserliche Murge

Die kaiserliche Murge Auf den Spuren von Friedrich II zwischen Schlössern und reizvollen mittelalterlichen Dörfern. Die Geschichte dieses Landes geht jedoch auf viel ältere Zeiten zurück. Die riesigen unterirdischen Grabstätten von Trinitapoli und San Ferdinando, oder die Dolmen von Bisceglie und Corato sind Zeichen von archaischen Kulturen während Canosa, caput regionis in der Kaiserzeit, vom Prunk einer vergangenen jedoch geschichtlich wichtigen Zeit berichtet

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Das Ofanto-Tal

Das Ofanto-Tal Die Zivilisation dieses Gebietes hat sich entlang des einzigen Flusses entwickelt. Die ersten Spuren lassen sich auf die Bronzezeit zurückverfolgen auf die dann griechische, lateinische und romanische Siedlungen folgten. Überall spürt man die Anwesenheit von Friedrich II auch wenn sich der nationale Stolz in Barletta erst im XVI Jahrhundert festigte, anlässlich der berühmten „disfida" als die französischen Ritter besiegt wurden

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Die friderizianische Küste

Die friderizianische Küste Barletta, Trani, Bisceglie waren wichtige Anlegeplätze auf der Reise ins heilige Land und hier befinden sich auch noch die alten Wachtürme zum Schutz einer reichen und arbeitsamen Küste. Die Küste von Puglia Imperiale ist mehr als 40 km lang und ist auch ein sehr interessantes Feuchtgebiet für Zehntausende von Zugvögel die gerade hier, in der Nähe der berühmten Salzwerke von Margherita di Savoia, überwintern

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