Kathedrale San Nicola Pellegrino (quelle: Visual Puglia )
Die Kathedrale zeichnet sich durch die Besonderheit aus, dass sie eine Doppelkirche ist – eine Lösung, die nach dem Auffinden der Reliquie des San Nicola Pellegrino in der Krypta der Kirche angewandt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde nicht dieser Raum an die neuen Kirchenschiffe angeschlossen, sondern davor ein Subkorpus geöffnet, der genauso breit ist wie das Hauptschiff, das durch die Auftrennung in Säulenreihen dem Gebäude einen Basilikagrundriss verleiht. Die obere Kirche, die im Verlauf des 13. Jahrhunderts beendet wurde, weist ebenfalls einen Basilikagrundriss auf: Sie ist in drei Kirchenschiffe unterteilt, mit einem hohen Querschiff und halbrunden Apsiden mit so schlanken Proportionen, dass sie an nordische Konstruktionen erinnern. Der Innenraum ist von Zwillingssäulen unterteilt, die in den Seitenschiffen Kreuzgewölbe und im Hauptschiff ein hölzernes Hängewerk tragen, auf dem sich Emporen öffnen; es handelt sich hier um eine architektonische Lösung, die bereits während der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Gebiet der Île de France und in Kreuzkonstruktionen des Heiligen Landes angewendet wurde. An der pisanischen Fassade ist die Rosette zu bewundern, die von vorspringenden Tieren umgeben ist, sowie die plastischen Verzierungen des Portals.
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Mit dem Begriff “Puglia Imperiale” bezeichnet man ein Gebiet das sich zwischen den Provinzen von Foggia und Bari befindet und die Gemeinden Andria, Barletta, Bisceglie, Canosa di Puglia, Corato, Margherita di Savoia, Minervino Murge, San Ferdinando di Puglia, Spinazzola, Trani und Trinitapoli einbezieht. Mit dem Projekt “Puglia imperiale” möchte man gerade die Geschichte dieser elf Gemeinden fördern die sich um das Castel del Monte – Schloss reihen. Das majestätische Schloss wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und ist ein Ausdruck der kreativen Begabung vom Kaiser Friedrich II der hier sehr lange gelebt hat. Ob man der mehr als 40 km langen Küste entlang reist oder das Gebiet quer durch die Hochebene der Murge auf 600 Mt. u.M. bis zum adriatischen Meer besichtigt, ständig hat man den Eindruck durch die Geschichte dieses Landes zu reisen, auf der Entdeckung seiner vielen Zeugnisse, Kathedralen, Schlösser und wunderschöner Landschaften.
Auf den Spuren von Friedrich II zwischen Schlössern und reizvollen mittelalterlichen Dörfern. Die Geschichte dieses Landes geht jedoch auf viel ältere Zeiten zurück. Die riesigen unterirdischen Grabstätten von Trinitapoli und San Ferdinando, oder die Dolmen von Bisceglie und Corato sind Zeichen von archaischen Kulturen während Canosa, caput regionis in der Kaiserzeit, vom Prunk einer vergangenen jedoch geschichtlich wichtigen Zeit berichtet
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Die Zivilisation dieses Gebietes hat sich entlang des einzigen Flusses entwickelt. Die ersten Spuren lassen sich auf die Bronzezeit zurückverfolgen auf die dann griechische, lateinische und romanische Siedlungen folgten. Überall spürt man die Anwesenheit von Friedrich II auch wenn sich der nationale Stolz in Barletta erst im XVI Jahrhundert festigte, anlässlich der berühmten „disfida" als die französischen Ritter besiegt wurden
Barletta, Trani, Bisceglie waren wichtige Anlegeplätze auf der Reise ins heilige Land und hier befinden sich auch noch die alten Wachtürme zum Schutz einer reichen und arbeitsamen Küste. Die Küste von Puglia Imperiale ist mehr als 40 km lang und ist auch ein sehr interessantes Feuchtgebiet für Zehntausende von Zugvögel die gerade hier, in der Nähe der berühmten Salzwerke von Margherita di Savoia, überwintern
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.