Ankunft im Centro Visite (Besucherzentrum) des Foresta Umbra. Besichtigung des Museums „I carbonai“ (Die Köhler), Präsentation der ausgestellten Ausrüstungen und Erläuterung ihrer Verwendung. Der „Sentiero Natura“ (Naturpfad) bietet einen Einblick in die Flora und Fauna und informiert unter Einbeziehung verschiedener Sinne die diversen Bestandteile des Ökosystems. Der Rundgang führt zu einem kleinen See, wo einige typische Baumarten dieser Gegend (Aleppo-Kiefer, Buche, Eibe, Bergahorn usw.) gezeigt sowie die eventuelle Nutzung ihrer Hölzer erläutert wird. Darüber hinaus werden der geöffnete Stamm einer Aleppo-Kiefer, aus dem Harz gewonnen wurde, sowie die höchste Buche des Waldes gezeigt. Besuch am See und Naturpfad zur „Caserma Murgia“ im Buchenwald zur Erläuterung der verschiedenen Pflanzenarten. Besichtigung des „Trabucco di Monte Pucci“ auf den Spuren der ältesten Seefahrertradition zwischen Aussichtstürmen aus dem 16. Jahrhundert und der unendlichen Weite der Adria bis hin zu den kroatischen Inseln.
Typologie
Zu Fuß - Mit dem Rad - Mit dem Auto - Mit dem Motorrad
Zeitraum:
Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember
Besonders sehenswert:
Der Küstenstreifen zwischen Peschici und Vieste zählt zu den malerischsten Landschaften des Mittelmeerraums. Seit über einem Jahrhundert stecken in den weißen Felsen vor den Aleppo-Kiefernwäldern „Trabucchi“, gigantische Pfahlbauten, die die Fischer aus Vieste und Peschici in der Vergangenheit im Bemühen erbauten, die Fischerei vor ungünstigen Witterungs- und Seebedingungen zu schützen. Nach Ansicht einiger lokaler Historiker ginge der Ursprung dieser Konstruktionen auf die Zeit der Phönizier zurück.
nützliches Rates
Als Überrest des ursprünglichen, tausendjährigen Forstbestands des Vorgebirges Gargano stellt der Wald Foresta Umbra das repräsentativste Ambiente des internen Gargano dar. Seine majestätische, beeindruckende Üppigkeit und Vielfalt der verschiedensten Baum- und Straucharten ist bis heute fast vollständig erhalten. Einige Experten vertreten die Ansicht, der Name Umbra stamme von dem antiken Volk der Umbren (ein vorgeschichtlicher Stamm keltischer Abstammung), die in Wäldern hausten und von Überfällen und Diebstählen bei den Wanderschäfern in den tiefer liegenden, fruchtbaren Regionen lebten, für andere steht der Name lediglich für einen schattigen Ort.
Quellen: Agrintour Aktualisiert am: 09/08/2011
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.