Drei Inseln: San Domino, San Nicola, Capraia und ein Felsen, der Cretaccio. Sie sind leicht zu erreichen, da sie nur 10 Meilen nördlich der Seen von Lesina und Varano liegen. San Domino, reich an Buchten und Unterschlüpfen, ist die größte und grünste der drei Inseln. Dem Segler bietet sie nur wenige und schwierige Anlegeplätze: Im Norden der Insel gibt es einen vor dem Mistralwind geschützten Anlegeplatz, wo man in den Nachtstunden Station machen kann; die Wassertiefe variiert zwischen 2 m und 4 m und der Meeresboden besteht aus Sand und Fels. Die Insel von San Nicola ist die am dichtesten bewohnte Insel von allen: Hier gibt es einen Anlegeplatz mit einer Länge von 80 m, der während der Nacht genutzt werden kann. Der Meeresboden ist sandig und die Wassertiefe beträgt zweieinhalb Meter. Hier können Schiffe bis zu einer Länge von 15 m anlegen
Typologie
Mit dem Segelboot
Zeitraum:
Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober
Besonders sehenswert:
Die Tremiti-Inseln bieten wegen ihrer unberührten Landschaften und wegen der auf San Nicola vorhandenen historischen Ziele ein zauberhaftes Szenarium. Die Insel von Capraia, als Meeresspitze des Straccione a Cala Grange, bietet keine Anlegeplätze, aber sie bietet in den Buchten Vermi, dei Pesci, dei Turchi und Falconetto Ankergrund: Hier gibt es für die Besatzung die Möglichkeit, in ein außergewöhnliches Meer einzutauchen. Vorsicht ist bei den Seeigeln geboten, die mit ihren Stacheln stets dazu bereit sind, Sie daran zu erinnern, dass Sie sich in einem Meeresschutzgebiet befinden, das es zu lieben, zu schützen und vor allem zu respektieren gilt.
nützliches Rates
Es ist von Vorteil zu wissen, dass der Halt auf den Tremiti-Inseln für den Segler einige Schwierigkeiten mit sich bringt. Auf das Fehlen von Wasser, elektrischer Energie und Treibstoff muss man gut vorbereitet sein. Die tiefen und felsigen Meeresböden machen das Ankern unsicher, vor allem bei Schlechtwetter. Um dieses Problem zu bewältigen, ist es schon ausreichend, mit durch Bajonanker gesicherte Ankerbojen zu ankern. Es ist darüber hinaus auch ratsam, oft den nahe gelegenen Gargano zu beobachten. In de Sommerzeit, wenn die Sicht auf ihn klar ist, wird Mistralwind aufziehen, wenn er allerdings von Dunst umgeben ist, wird sich der Schirokko ausbreiten. Es ist hier sehr wichtig, stets die Wettervorhersagen auf dem Kanal VHF 68 zu verfolgen, um sich rechtzeitig auf das Aufziehen von plötzlichem Schlechtwetter vorzubereiten und um zu vermeiden, dass man sich überstürzt in Sicherheit bringen muss. Zwischen den Inseln wechselt die Strömungsrichtung plötzlich und das Aufbauen einer langen Welle signalisiert die Ankunft von stark bewegtem Meer. Wir zögern keine Minute und bringen uns sofort in Sicherheit, denn innerhalb von 6-12 Stunden wird das Meer hier sehr stark bewegt sein.
Quellen: Claudio Santoliquido Aktualisiert am: 09/08/2011
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.