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Touren im Arneo

Die Region des „Arneo“ ist ein großflächiges Gebiet auf der salentinischen Halbinsel zwischen Torre Santa Caterina und Torre Borraco. Das Territorium ist seit jeher reich an dichten Wäldern und Sümpfen, wodurch es stets unwegsam und ungastlich war. Der bis heute wildeste und unberührteste Teil liegt zwischen Porto Cesareo und der südwestlichen Grenze von Manduria.
Mit den vielen verschiedenen Lebensräumen und deren unbestrittenem naturalistischen Wert zählt der Arneo zu den interessantesten Gebieten Apuliens.
Die mit diesem Ziel kombinierte Naturstrecke führt zum Sumpf Palude del Conte und den Dünen an der Küste. Das Gebiet ist dicht mit Sumpfpflanzen bedeckt, hat zahlreiche Wasserstellen, künstliche Becken sowie ein Netz von Kanälen, die in zwei breitere, ins Meer mündende Sammelkanäle führen. Dieses enorme Werk der Urbarmachung ist im Verlauf der Jahrzehnte von der Natur wieder komplett zurückerobert worden und man muss heute schon ein sehr genauer Beobachter sein, um die einstigen künstlichen Bestandteile in ihrem natürlichen Kontext zu erkennen.

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Gibt es in folgenden gemeindenerweitern/komprimieren

Porto Cesareo (LE)

Eigenschaftenerweitern/komprimieren

Typologie

Zu Fuß - Mit dem Rad


Zeitraum:

Januar - Februar - März - April - Mai - Juni - Juli - August - September - Oktober - November - Dezember


nützliches Rates

Heute ist das gesamte Areal Naturschutzgebiet mit uneingeschränktem Jagd- und Angelverbot und wurde so zum idealen Lebensraum für mehrere hundert Vogelarten, darunter Silber- und Purpurreiher, Wildgänse, Rallen, Limikolen sowie immer häufiger auch ein zahlreicher Schwarm Wildstörche, die hier überwintern.
Beim Durchqueren des Gebiets beobachtet man die Vielfalt der verschiedenen Blumenarten, von den luxuriös wirkenden Sumpfblumen bis hin zu den einfacheren Arten der Salzwiesen wie Queller, Alant oder Strand-Binsen.
Ebenfalls präsent sind Garrigue-Zonen mit seltenen Arten wie Heidekraut und Erdbeerbaum. Auf den sehr hohen Dünen, die wie goldene Sandgebirge wirken, entdeckt der Besucher die Großartigkeit und herbe Schönheit von Monumenten der Natur wie jahrhundertealte rotbeerige Wacholder in Kombination mit anderen Pflanzen wie Myrte, Steinliguster oder der schneeweißen Strandlilie.
Mit ihrem fast unberührten Habitat bieten auch die Dünen vielen Arten Zuflucht, unter anderem Reptilien, kleinen Säugetieren, Vögeln und natürlich auch Arachniden, anderorts unauffindbaren Insekten und Schmetterlingen von einzigartiger Schönheit.


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Quellen: Agrintour
Aktualisiert am: 09/08/2011