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    Pappmaché

    Die lange und komplexe Verarbeitung des Pappmaché erfolgte früher ausgehend von einem Zerfasern des Papiers durch ein langes, kontinuierliches Zerstampfen in Wasser. Danach wurde das so erhaltene Material in entsprechende Gipsformen gegossen und das überschüssige Wasser wurde geschickt von Meeresschwämmen aufgenommen. Heute hingegen verwendet man in den modernen Pappmachéwerkstätten graues Papier (bekannt, weil es für Feuerwerk verwendet wird). Nachdem es angefeuchtet und nach einem genauen Modell geformt wurde, wird Feuer verwendet, um das Endprodukt abzuschließen oder es wird angemalt. Auch wenn es schon im Altertum bekannt war, war das Pappmaché zwischen dem XVII. und XVIII. Jahrhundert am meisten verbreitet, da es den Rohstoff für Meisterwerke der Bildhauerkunst darstellte, die man heute noch in vielen religiösen Gebäuden, vor allem im Salento, bewundern kann. Der erste Pappmachékunsthandwerker, dessen Werk man mit sicherer Zuschreibung kennt (der heilige Lorenz in Lizzanello aus dem Jahre 1782) ist Pietro Surgente, Mesciu Pietru de li Cristi genannt. Dank der großen Flexibilität des Materials und der einfachen Verarbeitung, die keine komplexen Geräte erfordert, wurde die handwerkliche Herstellung von hochwertigen Produkten aus Pappmaché im Verlauf der Jahrhunderte überliefert, wobei man sich im Bereich der kleinen Objekte spezialisierte. Es gibt im Moment keine institutionalisierten Ausbildungen, um zu lernen, mit Pappmaché zu arbeiten und die noch aktiven Meister sind im Moment wenige, darunter Antonio Malecore, im Salento. Im Moment besteht die interessanteste und am meisten bekannte Verwendung von Pappmaché in der Herstellung der allegorischen Wagen für den Karneval von Putignano.

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    Gibt es in folgenden Gemeinden: Putignano (BA) - Lecce (LE) - Massafra (TA)

    Quellen: Herausgegeben von der Redaktion
    Aktualisiert am: 14/07/2010