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Bitetto

Der Ort geht auf die Apuler (mit Gräbern aus dem 4. Jahrhundert vor Chr.) zurück. Der auf 139 Metern Seehöhe auf der ersten Stufe der Murge (Kalkhochebene) gelegene Stadt, 15 Kilometer von der regionalen Hauptstadt entfernt, wurde die Goldmedaille für zivile Verdienste zuerkannt. Einige Historiker behaupten, daß sie eine Kolonie griechischen Ursprungs war und Hetium hieß, ein Ort, der ebenso wie Palo und Grumo von Plinius erwähnt worden war. Die Sarazenen zerstörten sie zwei Mal; einmal war es Wilhelm der Böse 1164, das zweite Mal Corrado IV 1251. Dann wurde sie im 9. Jahrhundert aufgrund ihrer erklärten Unterstützung von Papst Innozenz IV Bischofssitz und blieb es bis 1818. Beim Wiederaufbau der Stadt gaben die Bewohner ihr die Vorsilbe Beth zum Namen Hetium dazu. So ergab sich die Bezeichnung Bethethium, das im Volksmund 1300 zu Beteto wurde.
Laut einer anderen Auslegung kommt der Name Bitetto vom italienischen Namen vigneto (Weinberg). Um die Mitte des 16. Jahrhunderts kommt es zu einem scheinbar endgültigen Verfall der Stadt aufgrund einer schweren Pestepidemie. Sehr interessant sind die Reste mittelalterlicher Bauten in der Altstadt, wie Türme und Stadtmauern. Die landwirtschaftliche Produktion basiert auf Getreide, Mandeln, Trauben und vor allem Olivenöl. In der Tat sind 75 % der Anbaufläche Olivenhaine.

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Besonders sehenswerterweitern/komprimieren

Kommt man auf der Straße von Bari aus über Modugno nach Bitetto, so steht man vor zwei Palästen aus dem 19. Jahrhundert mit Garten, privater Kapelle und Dienstgebäuden, die eine wichtige Rolle für einen beeindruckenden Einzug in die Stadt spielen. Bei einem Besuch von Bitetto sollte man unbedingt folgende Bauwerke besichtigen: das Kloster Convento del Beato Giacomo, die Kirche Santa Maria la Veterana, die Kirche von San Domenico (Heiliger Dominikus), die Kirche Chiesa della Benedetta, der Palast Palazzo del Barone, 1773 von den Lehensherren Noja erbaut , die Kirche Chiesa della Maddalena, die Kirche Chiesa di San Rocco, die kleine Kirche Chiesetta di San Giuseppe und die Kirche der Madonna della Neve.
Sehr charakteristisch sind die religiösen Feste zu Ehren des Seeligen Giacomo (Jakobus) vom 26. bis 28. April und das Fest der Maria Santissima Addolorata (Schmerzensmuttergottes), am ersten Sonntag im September. Das Fest des Stadtpatrons ist ein Augenblick gelebten Volksglaubens: der Namenstag des Erzengels Michael wird vom 28. bis 30. September mit weltlichen und kirchlichen Feiern begangen.
Will man die Traditionen und Produkte dieser Gegend kennenlernen, so sollte man die Sagra dell’ oliva (Fest der Oliven) besuchen, die Ende September stattfindet.

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Anz. Einwohner: 10143
Provinz: Bari
Stadtheilige: San Michele Arcangelo (29 settembre) e Beato Giacomo (27 aprile)
Vorwahl: 080
Webseite der Gemeinde: www.comune.bitetto.ba.it

Quellen: Herausgegeben von der Redaktion
Aktualisiert am: 06/08/2010