Ein Teil der Ortschaft erstreckt sich am Rande der Gravina, in der sich eine umfangreiche Felsensiedlung befindet. Die Siedlung ist mit dem dicht verzweigten System unterirdischer Grabstätten der Stadtviertel „Piaggio“ und „Fondovico“ verbunden. Während die unterirdischen Gewölbe der Ortschaft im Verlauf der Zeit verändert und zu anderen Zwecken, beispielsweise als Weinkeller oder Ställe, benutzt wurden, sind in der nahen Gravina bedeutende Zeugnisse der einstigen in Felsensiedlungen lebenden Zivilisation bis zu heutigen Tag erhalten. Es gibt zahlreiche Höhlenwohnungen auf übereinander liegenden Ebenen, die über externe Treppen miteinander verbunden sind, mehrere Dutzend Felsenkirchen mit Freskenmalereien, Straßen, Grabstätten, Mauern und Gärten. Von besonderer Bedeutung sind die Felsenkirchen S. Michele, die von Säulenreihen in fünf Schiffe gegliedert wird, die einschiffige Padre Eterno (11. Jh.) mit Fresken in der Apsis, S. Maria degli Angeli, geteilt von vier massiven Profilpfeilern und einem Christus Pantokrator in der Mittelapsis, Sant'Elia sowie die Felsensiedlung Sette Camere („Sieben Zimmer“) mit sieben untereinander verbundenen Räumen, die aus der Jungsteinzeit stammt.
Quellen: A cura della redazione Aktualisiert am: 06/05/2011
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.