Noci befindet sich auf halben Weg zwischen Bari und Taranto, auf dem Vorgebirge der Murge zwischen Putignano, Alberobello und Gioia del Colle auf 420 Metern Seehöhe. Der Ortsname kommt von den unzähligen Nußbäumen, die es einst in dieser Gegend gab. Die Wälder sind zweifellos eines der wichtigsten Landschafts-elemente, die das Gebiet prägen. Die Mazedonische Eiche (Quercus Trojana), hier fragno genannt, hat in der Vergangenheit die einzige natürliche und wirtschaftliche Ressource für die ersten Bauern dargestellt. Die Unterlagen über den Ursprung des Ortes wurden im Archiv der Pfarre aufbewahrt, aber bei dem Brand im Jahre 1529 zerstört. Für die Historiker entsteht Noci bereits im Mittelalter. Einer Legende nach ließ Philippe d’ Anjou die erste Kirche als Dank errichten, hatte er doch während eines Wirbelsturms unter einer Eiche Schutz gefunden. Während der Herrschaft der Anjous wurde Noci „Universitas Regia” und unter der Regentschaft der Adelsfamilie Acquaviva d’Aragona wurde sie sogar zum Herzogtum erhoben, dann aber ereilte sie das gleiche Schicksal wie das des Königreichs Neapel.
Quellen: Herausgegeben von der Redaktion Aktualisiert am: 23/08/2010
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