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Noci

Centro Storico

Noci befindet sich auf halben Weg zwischen Bari und Taranto, auf dem Vorgebirge der Murge zwischen Putignano, Alberobello und Gioia del Colle auf 420 Metern Seehöhe. Der Ortsname kommt von den unzähligen Nußbäumen, die es einst in dieser Gegend gab. Die Wälder sind zweifellos eines der wichtigsten Landschafts-elemente, die das Gebiet prägen. Die Mazedonische Eiche (Quercus Trojana), hier fragno genannt, hat in der Vergangenheit die einzige natürliche und wirtschaftliche Ressource für die ersten Bauern dargestellt.
Die Unterlagen über den Ursprung des Ortes wurden im Archiv der Pfarre aufbewahrt, aber bei dem Brand im Jahre 1529 zerstört. Für die Historiker entsteht Noci bereits im Mittelalter. Einer Legende nach ließ Philippe d’ Anjou die erste Kirche als Dank errichten, hatte er doch während eines Wirbelsturms unter einer Eiche Schutz gefunden. Während der Herrschaft der Anjous wurde Noci „Universitas Regia” und unter der Regentschaft der Adelsfamilie Acquaviva d’Aragona wurde sie sogar zum Herzogtum erhoben, dann aber ereilte sie das gleiche Schicksal wie das des Königreichs Neapel.

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Besonders sehenswerterweitern/komprimieren

Wunderschön ist die Chiesa dei Cappuccini (Kapuzinerkirche), in der ein wertvolles Gemälde von Luca Giordano zu sehen ist, das der Madonna mit Kind geweiht ist. Ganz in der Nähe des Stadtzentrums befindet sich die Kirche Chiesa di Santa Maria della Croce aus dem Jahr 1470. In der Nacht des 31. Mai findet in der Kirche ein typisches Fest statt. Wenige Kilometer vom Zentrum entfernt erreicht man die Kirche Chiesa di Santa Maria della Scala, mit dem Benediktinerkloster. In der Benediktinerabtei gibt es eine Werkstatt für die Restaurierung antiker Bücher. Hier wurden viele der bei der Überschwemmung 1966 in Florenz beschädigten Bände wiederhergestellt.
Im weitläufigen Land um Noci gibt es zahlreiche Gehöfte, die sich durch verschiedene architektonische Elemente auszeichnen (Steildach, hier pignon genannt, oder in Form eines Trullo oder halb „pignon“ halb „Trullo“ oder auch würfelförmig). Der Großteil davon sind landwirtschaftliche Betriebe und Viehzuchten. Zu den ältesten davon zählen: Monelli, Murgia albanese, Sorresso, San Giacomo, Le Monache, Morea, L’Aglio, Sarmenzano, Giannevolta und Pezzata. Von der Viehzucht geht auch der Impuls für den Nahrungsmittelsektor aus. Die Käsereien erzeugen die berühmte Mozzarella treccina (Mozzarella in Zopfform) und die Wursterzeugungsbetriebe stellen die bekannte Coppa della Murgia (besondere Wurst) her. Auch die Schokoladeherstellung hat ein großes wirtschaftliches Gewicht.

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Anz. Einwohner: 19564
Provinz: Bari
Stadtheilige: Madonna della Croce (3 maggio), San Rocco (prima domenica di settembre)
Vorwahl: 080
Webseite der Gemeinde: www.comune.noci.ba.it

Quellen: Herausgegeben von der Redaktion
Aktualisiert am: 23/08/2010