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BasilikaKathedrale in Gravina

Basilica Cattedrale di Gravina (Adda Editore)

Die Kathedrale hat einen Basilikagrundriss mit einer romanischen Fassade auf zwei Ebenen, die die Höhe und die Breite des Hauptschiffes und der beiden Seitenschiffe unterstreicht. Eine Rosette mit 24 Strahlen steht über dem Haupteingang und der zweiten Ebene des Schiffes, was die Fassade belebt. Drei Eingänge, einer pro Schiff: Der mittlere ist unvollendet geblieben, während die beiden seitlichen, kleineren Eingänge mit Putten in Hochrelief und Skulpturen von Jesus Christus verziert sind. Das Portal der Südfassade zeigt ferner am Giebel ein Flachrelief mit der Madonna und dem Jesuskind, über denen sich die Skulpturen der SS. Pietro und Paolo befinden.

Die barocke Decke im Innenraum ist in geschnitztem und vergoldetem Holz, während über dem Triumphbogen verschiedene Wappen Bischöfen und der Mitglieder der Familie Orsini zu sehen sind. Das Presbyterium wird vom Hauptschiff durch eine Balustrade aus buntem Marmor getrennt, mit einem entsprechenden Gitter in Messing, das im 17. Jahrhundert vom Bischoff von Gravina und vom Kardinal Domenico Orsini in Auftrag gegeben wurde.

Im unter der Kathedrale liegenden Teil befindet sich die dreischiffige Kirche Santa Croce, die als „Unterbau der Kathedrale“ bezeichnet wird und in der sich verschiedene Gräber aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts befinden.

Von der antiken romanischen Kathedrale sind bis heute nur einige Elemente verblieben, wie die Rosette in der Südwestfassade und die Säulen mit den originalen Sockeln und Löwenpranken an den Ecken der Sockel.

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Adresse: Piazza Benedetto XIII - 70024
Gemeinde: Gravina in Puglia
Provinz: Bari
Telefon: (+39)0803259518
Ansprechpartner: Assessorato al Turismo

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Informationen zur Geschichte:

Sie wurde im 11. Jahrhundert auf Geheiß des Normannen Unfrido d’Altavilla neben seiner Burg errichtet. Das Gebäude romanischen Stils war entsprechend den architektonischen Regeln der Zeit doppelt so lang wie breit. Der Glockenturm befand sich in der Mitte der dreischiffigen Konstruktion. Zwei fürchterliche Ereignisse erschütterten die gesamte Stadt und hatten zerstörerische Folgen auf das Gebäude: der Brand von 1447 und das Erdbeben von 1456. Der Wiederaufbau begann etwa 30 Jahre später, während des Episkopats von Monsignore D’Aquino (1482-1508).


Hauptwerke:

Ein Gemälde von Bardinello aus dem Jahre 1779 stellt die „Heilige Familie“ dar; das Ziborium in Form eines kleinen Tempels aus Marmor wurde 1663 von Cosimo Fanzago in Auftrag gegeben. Im gegenüberliegenden Schiff befindet sich ein Altar mit Holzkruzifix aus dem 17. Jahrhundert; daneben die „Presentazione di Maria al Tempio“, ein Hochrelief aus dem Jahre 1538.Es folgt „La Pentecoste“ des lokalen Meisters Francesco Santulli aus dem Jahre 1705. Auf dem letzten Altar die mehrfarbige Statue des San Michele des Bildhauers Stefano da Putignano. In der Sakristei befindet sich ein Holzchor aus massivem Nussbaum von 1561, der selbst in den Holzkassetten und Türen fein ausgearbeitet ist.


Stil:

Dreischiffige Kirche, dessen mittleres Schiff breiter und vom Chor durch einen großen Archivolt getrennt ist, der auf zwei Säulen mit antiken Kapitellen ruht, über dem sich eine Vollmauer befindet. Fünf Säulen mit verschiedenen Kapitellen tragen zu beiden des Schiffs die Rundbögen mit mondförmigen Archivolten. An den langen Arkaden befinden sich Kranzgesimse mit Architraven sowie kleinen Konsolen auf dem Gesims und einem Fries mit Feston-Verzierungen; die Kirche hat eine flache Decke im Hauptschiff und Gewölbe in den Seitenschiffen. Über den Kranzgesimsen öffnen sich Biforen mit kleinen Säulen in der Mitte.


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Quellen: Redazione e PIS 13 Habitat Rupestre
Aktualisiert am: 03/09/2010