Die Kathedrale hat einen dreischiffigen Basilikagrundriss mit feierlichen Emporen. Im Innenraum befinden sich große Gemälde aus dem 19. Jahrhundert der größten Maler der neapolitanischen und der apulisch-neapolitanischen Schule, wie Domenico Morelli und Francesco Netti. An der Außenseite befinden sich eines der schönsten Portale mit reicher bildhauerischer Verzierung, das im Laufe des 13. Jahrhunderts erstellt wurde, sowie die Rosette, die den oberen Bereich der Fassade ziert. Überragt wird das Gebäude von zwei im 16. Jahrhundert errichteten Glockentürmen.
Informationen zur Geschichte:
Die Stadt Altamura wurde von den Sarazenen dem Erdboden gleichgemacht und von Friedrich II. 1232 wieder aufgebaut, der unter dem Druck der Vorwürfe von Papst Gregor IX. der Errichtung einer Kathedrale zustimmte, deren Vollendung er jedoch nicht mehr erlebte, da die Arbeiten sich bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts hinzogen. Das Gebäude wurde zu einem Großteil nach dem Erdbeben von 1316 wieder aufgebaut und 1534 neu gestaltet, wobei sogar die Ausrichtung umgekehrt wurde, indem die Rosette und das Portal abgebaut und im Apsisbereich wieder angebracht wurden.
Hauptwerke:
Von besonderer Schönheit ist das Portal aus dem 14. - 15. Jahrhundert, das auf stolzen Löwen ruht, die 1534 von Antonio di Andria erstellt wurden.
Stil:
Das Gebäude mit seinem ursprünglich apulisch-romanischen Stil ist heute architektonisch nicht mehr eindeutig zu klassifizieren. Die verschiedenen Stile, die das Gebäude bereichern, vermischen sich miteinander, ohne die Formen zu beschweren, in einer seltenen und leichten Schönheit und Harmonie.
Quellen: Herausgegeben von der Redaktion Aktualisiert am: 30/06/2010
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.