Die Gemeinde gehört zur so genannten “Grecìa Salentina”, einem Gebiet auf dem südlichsten Zipfel Apuliens, in der man das so genannte „Grecanico“ spricht, einen neugriechischen Dialekt, der in der antiken Magna Grecia gesprochen wurde. Zusätzlich zu den Spuren aus der römischen Epoche, die noch in der Gestaltung des Stadtbildes zu sehen sind, bewahrt Corigliano auch Zeugnisse vorgeschichtlicher Zivilisationen: Eine „Specchia“ (typisches Steingebilde) in der Ortschaft Serra e Murica sowie die Existenz eines Vesta geweihten Tempels. Der Ort erlebte dank dem Basilianerkloster San Giorgio, in dem eine bedeutende Schule tätig war, die zahlreiche heute in wichtigen Bibliotheken aufbewahrte griechische Kodizes hinterließ, eine bedeutende Entwicklung.
Quellen: Herausgegeben von der Redaktion Aktualisiert am: 09/09/2010
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.