Das Gebäude mit lateinischem Kreuz wird von weiten Arkaden auf Säulen in drei Kirchenschiffe aufgeteilt. Die aus Tuff gefertigte Fassade zeigt Statuen, die die Art des Zimbalo aufgreifen. Im Inneren befindet sich eine reiche Sammlung an Gemälden von Künstlern aus dem Salento, aus dem 17. und 18. Jahrhundert, darunter die Gemälde von Nicola und Carlo Malinconico und Andrea Coppola. Im Presbyterium ist der prächtige Barockchor aus geschnitztem Holz sehenswert.
Informationen zur Geschichte:
Die Errichtung der Kathedrale der Sant’Agata in Gallipoli begann im Jahre 1629 zur Hochzeit des Barock. Am Ort, an dem die Kirche errichtet wurde, stand früher eine mittelalterliche Kirche, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts zerstört worden war. Die Kathedrale übernahm die Anbetung der S. Agata, der die vorherige Kirche geweiht war, sowie die Reliquien einiger Heiliger, darunter San Fausto, die sich auch heute noch dort befinden. In der Basilika wird bis heute eine Reliquie der S. Agata verwahrt, die später in die Basilika Santa Caterina von Alessandria in Galatina kurz nach deren Fertigstellung überführt wurde. 1997 wurde die Reliquie (die Brust der Santa Agata) in die ihr gewidmete Kathedrale verbracht.
Hauptwerke:
Sehenswert sind der reiche Bestand an wertvollem Kirchengerät sowie das Gemälde von Francesco De Mura der Assunta, das sich im nahen Bischofspalast befindet.
Stil:
Die Basilika, die mit Stein aus Lecce verziert ist, greift die Grundsätze des apulischen Barockstils auf.
Quellen: Herausgegeben von der Redaktion Aktualisiert am: 23/12/2008
Projekt verwirklicht in Zusammenarbeit mit InnovaPuglia.